Das Abenteuer ist nun zu Ende. Wir treffen uns um 9.30 Uhr im Stadion von Banjul um die Autos zu versteigern. Der Weisse Hirsch erzielt dabei einen Preis von 36.000 Dalasi. Ein wenig traurig sind wir schon das wir unseren Gefährten der letzten 7600km nun verabschieden müssen. Aber es ist ja schließlich für einen guten Zweck!
In Vorbereitung auf die kommende WM haben wir dann am Samstag ein Freundschaftspiel gegen eine einheimische Mannschaft gespielt. Wir haben uns super geschlagen: 5:2 für die Afrikaner
Wir haben den Freitag genutzt um unsere Mitgebrachten Spenden zu verteilen und den weissen Hirsch zu säubern. Das Auge kauft schließlich am Sonntag zur Versteigerung mit…
FINISH! Zieleinlauf in Banjul um 18.30 Uhr. Danach ging es direkt in das “Blue Kitchen” wo wir von der DBO Hilfsorganisation empfangen und verpflegt wurden.
Wir sind total erschöpft und freuen uns nun auf eine Dusche und ein Bett. Die letzten Kilometer hatten es in sich und vor allem auch die extreme Hitze an diesem Tag.
Unsere Reise nähert sich dem Ende. Heute legen wir die letzten 450km zurück. Die Fahrt geht quer durch Senegal über Asphalt und Schotterpisten. Die Schotterpisten sind uns dabei am liebsten da die Asphaltstrassen mehr Schlaglöcher als Asphalt haben…
Wir erleben den heissesten Tag der Rallye. Viele Rallyeteilnehmer haben einen Kreislaufzusammenbruch. Das Trinken von mind. 6 Liter Wasser am Tag sind bei so einem Wetter Pflicht. Team Wüstenadler gehts es super, wir sind bereits für den Zieleinlauf!
Nach den anstrengenden letzten Tagen war es an der Zeit für einen Ruhetag. Diesen verbrachten wir in St. Louis.
Am 15.3. haben wir dann die letzten Kilometer in Mauretanien absolviert. Am Abend kamen wir dann an der Grenze zu Senegal an. Gott sei Dank, dauert die Einreise nur 3 Stunden. Auf dieser Strecke sind wir auch durch einen Nationalpark gefahren. Eine landschaftliche Vielfalt wie in Afrika haben wir zuvor noch nie erlebt.
4 Tage Wüste und Strand liegen hinter uns. Rückblick:
Nachdem wir am 10.3. Dakhla verlassen haben, ging es im Konvoi in Richtung Mauretanische Grenze. Dort trafen wir dann auf unsere Wüstenführer mit denen wir die Wüstenabschnitte erfolgreich meistern sollten. Bei der Einreise nach Mauretanien war Geduld gefragt, so hat die Grenzüberquerung einen ganzen Tag in Anspruch genommen. Die Herren vom Zoll hatten wahrscheinlich an diesem Tag nichts Anderes zu tun und widmeten uns Ihre ganze Aufmerksamkeit
Danach ging es dann aber direkt in die Wüste. Wir hatten zahlreiche Strecken durch Dünen und zahlreiche Kilometer Savanne. Als absolutes Highlight kam dann die Strandfahrt. Ein unbeschreibliches Erlebniss.
Bis Heute den 10.3. waren wir auf dem Weg nach Dakhla. Hier ein paar Bilder der letzten Kilometer.



